Patenkinder

Patenkinder sind großartig. Man kann sie nach Herzenslust verwöhnen, ein wenig erziehen und dann, wenn sie einem so richtig auf den Keks gehen, auch wieder bei den entsprechenden Eltern abgeben. Sie dürfen anziehen, was sie wollen, fast alles machen und auch einer Kassiererin frech antworten: „das ist nicht meine Mama!“, nur, um ganz stolz hinterher zu schieben: „das ist meine Patentante!“

 

Die Kleinen kümmern sich ganz reizend um meine Tochter, umsorgen sie und schauen, dass sie gut schläft, genug zum Spielen hat und nicht von der Couch fällt. Sie lachen mich an und machen Faxen und bewirken, dass ich mit einem fetten Lächeln im Gesicht in den Tag starte.

 

Die Große nutzt die Macht der Medien und schickt mir ein Foto, auf dem sie Faxen mit meinem Wurm macht. Schreibt dazu einfach: „schön war’s“ und erinnert mich an einen tollen Tag im September, an dem wir am Meer saßen, lecker aßen und ein wenig Albernheiten austauschten.

 

Alle drei schaffen es, mir an schlechten Tagen das Lächeln ins Gesicht zu zaubern, was genau dort hingehört – und was ich an heißen, vollgepackten Tagen gern irgendwo verlege…

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