Zeit geschenkt

Mein erster Blog. Ach du Schande.

Was schreibt man denn, so öffentlich?

Stimmt man darüber ab?

Ist das wie Tagebuchschreiben, nur eben öffentlich?

Mache ich einen Seelenstriptease?

Unglaublich.

Werden Leute das lesen?

Und wenn ja, wer?

Kennen die mich?

Mögen die mich?

Bin ich eine Rampensau, weil ich anfange zu schreiben?

Wie oft muss ich denn das Ganze hier aktualisieren?

Und was, wenn keiner liest?

Bin ich verrückt?

Muss ich mich schützen? Meine Familie, mein Privatleben?

Habe ich noch Geld in der Tasche, um mir auf dem Weg zur Arbeit was zu Essen zu kaufen?

Was gäbe ich für mehr Zeit. Mehr Zeit am Tag, mehr Tage in der Woche. Und diese Zeit müsste man dann sinnvoll nutzen. Man darf nichts langweiliges machen wie Wäsche zusammenlegen oder etwas Nützliches wie Abwaschen. Die neu gewonnene Zeit würde man nutzen für all die Dinge, die immer unerledigt bleiben und vermutlich auch geblieben wären - wäre da nicht die neu gewonnene Zeit. Schreibe ich also einen Zeitblog? Schenke ich jedem, der meine Worte liest, Zeit? Eine Minute Lächeln, fünf Minuten warmes Gefühl im Bauch, einen zauberhaften Gedanken, den man nach Belieben weiterspinnen kann? Das ist es, was ich möchte. Gedanken schenken. Und ein kleines bisschen die Welt verändern. Für diese fünf Minuten. Man wird ja wohl noch Träumen dürfen...

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    jettepankow (Sonntag, 12 August 2012 09:00)

    ich liebe Blogs!!!!!!!! ...und freu mich auf allerhand Neuigkeiten aus deinem Leben