Über mich


 

„Wir sollten darauf achten, einer Erfahrung nur so viel Weisheit zu entnehmen, wie in ihr steckt - mehr nicht; damit wir nicht der Katze gleichen, die sich auf eine heiße Herdplatte setzte. Sie setzt sich nie wieder auf eine heiße Herdplatte - und das ist richtig; aber sie setzt sich auch nie wieder auf eine kalte.“

 

 

Mit diesem Zitat hat sich meine Mutter in meinem Poesie-Album verewigt, welches ich ihr hinlegte, als ich 10 oder 11 war. Was genau sie mir damit sagen wollte? Finger weg von Herdplatten? Sicher nicht. Oder doch? Bis heute koche ich nicht – und schreibe lieber, da verbrennt man sich weniger die Finger. Mit 15 habe ich aus der „MÄDCHEN“ und der „Girl“ Gedichte ausgeschnitten und mit Fotos und selbstgezeichnetem verziert.

 

 

Heute, nur etwas mehr als 15 Jahre später, erscheint mir das Geklebe und Geschreibe von damals als wahnsinnig kitschig – und doch bin ich mit meinen Buchstaben auf Papier heute keinen Deut besser als damals.

 

 

Was geblieben ist in all den Jahren ist die Liebe zum Schreiben, zum Wortwitz, zum Spiel mit der deutschen Sprache. Lassen Sie sich entführen in Schmidts Welt!